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Inmitten der Magdeburger Börde liegen die Kirchengemeinden Großmühlingen, Kleinmühlingen, Eickendorf und Zens. Schon immer war diese Gegend geprägt von der Landwirtschaft. Der fruchtbare Boden hat den Bauern hier einen kleinen Wohlstand bescheert. Noch heute prägen große Bauernhöfe das Bild der Dörfer.Kleine Besonderheiten, wie das Renaissanceschloss in Großmühlingen, das Friedensfahrtmuseum in Kleinmühlingen und das Bodenkundemuseum in Eickendorf laden zum Besuch dieser Gegend ein.
Auch der Großmühlinger Pfarrer und Heimatforscher Friedrich Loose hat die Besonderheit dieser Landschaft erkannt. Er beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte des Dorfes und sammelte die Ergebnisse seiner Forschungen in einer dreibändigen, handgeschriebenen Chronik, die bis heute im Archiv des Pfarrhauses aufbewahrt wird. Auf über 1.000 Seiten berichtet Loose über die Entwicklung von Höfen und Häusern, der Geschichte der Kirche, der Pfarrei und der Küsterei. Mit dem Projekt "Mega Mulinga" hat es sich der Kirchbauverein "Sankt Petri" Großmühlingen zur Aufgabe gemacht, das wertvolle Erbe Friedrich Looses zu erhalten. In einem beschilderten Rundweg wird die Geschichte der Großmühlinger Höfe, exemplarisch als Modell für ein typisches Bördedorf beschrieben.
Mittelpunkt des kirchlichen Lebens stellen die Dorfkirchen dar. Kichbauvereine und Kirchengemeinden haben sich in der Vergangenheit sehr um den Erhalt der ehrwürdigen Gebäude bemüht. Seit dem Jahr 2007 ist das Kirchspiel Mühlingen-Eickendorf dem Kirchspiel Förderstedt angegliedert. Die geschäftsführende Leitung hat Frau Pastorin Mariana Mönnich aus dem Kirchspiel Förderstedt. Im Kirchspiel Mühlingen-Eickendorf-Zens versieht Pfarrer Thomas Lütgert weiterhin die Aufgaben im Verkündigunsdienst.

